Kharkiv, Ukraine · Januar 2026
Unser Peugeot ist angekommen: Unser Geschäftsführer Urban Frye hat das Fahrzeug persönlich nach Kharkiv gebracht. Es ist nun vor Ort im Einsatz – beladen mit dringend benötigten Hilfsgütern.
Der Winter 2026 ist der härteste seit Beginn des Krieges. Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu –25 Grad, tagsüber bleibt es kaum wärmer als –15 Grad. Die extreme Kälte verschärft die ohnehin prekäre Lage vieler Menschen massiv.
Die Fahrt war eine grosse Herausforderung: Glatteis, Schnee und technische Probleme durch die Kälte – zäher Diesel, eine schwache Batterie, festgefahren im Schnee. Doch immer wieder zeigte sich, was in dieser Stadt trägt: Solidarität. Innerhalb kürzester Zeit halfen junge Menschen beim Schieben und Ziehen, ganz selbstverständlich und mit grosser Freundlichkeit.
Das Fahrzeug war voll beladen mit Hilfsgütern:
Generatoren, Heizgeräte, Babysachen, Kleidung sowie Spielzeug für Kinder. In einer Stadt mit regelmässigen, teils stundenlangen Stromausfällen sind diese Güter überlebenswichtig. Kein Strom bedeutet kein Licht, keine Heizung – selbst Hotels und Wohnungen sind davon betroffen.
Viele Cafés und Restaurants betreiben eigene Generatoren. Sie werden zu Orten der Begegnung: zum Aufwärmen, für einen heissen Tee, für Gespräche. Auch hier war die Offenheit und Herzlichkeit spürbar.
Gerade in diesen Momenten zeigt sich, was bleibt, selbst unter extremsten Bedingungen:
Menschlichkeit. Sie ist Licht in der Not.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sowie unseren Partnern, die diese Hilfe möglich gemacht haben – für das Vertrauen, die Unterstützung und den gemeinsamen Einsatz.





