Lwiw · Mai 2025
Ein Wandgraffiti gegenüber dem Mariupol-Center in Lwiw. Es erzählt die Geschichte von Mariupol – vom einstigen Leben in der Stadt, über den brutalen Angriff durch russische Truppen, die Flucht der Zivilbevölkerung, bis hin zur mutigen Verteidigung durch die Asow-Kämpfer.
Auch das Drama-Theater ist dargestellt – das Gebäude, vor dem in riesigen weissen Buchstaben das Wort „Kinder“ stand, als Zeichen für Zivilisten, die darin Schutz suchten. Trotzdem wurde es am 16. März 2022 durch einen gezielten russischen Luftangriff zerstört – Hunderte Menschen kamen dabei ums Leben, darunter viele Frauen und Kinder. Es war einer der verheerendsten Angriffe auf ein klar als ziviles Schutzobjekt gekennzeichnetes Gebäude seit Beginn des Krieges. Am Ende des Graffitis steht die Hoffnung auf eine Rückkehr in eine wiederaufgebaute Heimatstadt.
Dank Monja Walker, der Gründerin der Initiative „Hände helfen ukrainischen Pfoten“, konnten wir bei dieser Reise einen Mercedes-Kombi voller Tierfutter mitbringen – für Haustiere, die mit ihren Menschen aus Mariupol flüchten mussten. Das Fahrzeug unterstützt nun das Mariupol-Center in Lwiw bei der täglichen Versorgung von rund 5.000 Menschen, die durch den Krieg alles verloren haben.
Eine besonders wichtige Form der psychologischen Unterstützung vor Ort ist das gemeinsame Knüpfen von Tarnnetzen für die Soldaten – eine stille, aber kraftvolle Geste der Solidarität.
Mehr zu den Zentren: https://mhelp.org.ua/en/projects/imariupol-support-centers















